Vorsatz gebrochen
Soso. Der Herr Lange hat sich also (vor 4 Monaten) vorgenommen, unter der Woche nichts mehr zu trinken. Alkoholfreie Getränke waren selbstverfreilich erlaubt. Haltige aber wurden regelgerecht ignoriert. Das lief eine Zeit sehr gut, danach nicht mehr ganz. Und jetzt habe ich Mittwoch und Donnerstag auch wieder recht viel getrunken. Aber es hat sich gelohnt:
- getanzt, zu guter Musik (Mi/Do)
- festgestellt, dass zu hohe Männerquoten unatraktiv sind (Mi)
- Bier gekriegt, obwohl die Kneipe schon zu machte (Mi)
- Danach dort diskutiert, noch zwei Stunden über Gott und die Welt (Mi)
- Dabei zur Überzeugung gekommen, dass Alter (70) und Jugend (22, 23, 30(?)) sehr gut zusammenpassen, was solche Runden angeht (Mi)
- den Entschluss gefasst, mit 70 genauso zu sein (Mi)
- die Wichtigkeit des hohen Bagelkonsums erfasst (Mi)
- bemerkt, dass drei Cocktails auch den Stärksten (mich!) leicht aus der Bahn werfen können (Do)
- begeistert, dass ich die Frage „Tanzen gehen“ (Donnerstags äquivalent zu „noch ne Viertelstunde ins Flopo?“) mit einem sehr zögerlichen „ja“ beantwortet habe (Do)
- erfreut, dass die Frauenquote hier besser ist (zumindest für mich) (Do)
- gegrinst, nachdem ich meine Telefonnummer in ein fremdes (englischsprachiges) Handy eingeben durfte (Do)
- verkatert – nach dem Aufstehen. Und noch nicht mal Milch hab ich (Fr)
- wartend, dass ich angerufen werde (und hoffend, dass ich meine eigene Nummer tippen kann) (Fr bis ?)
Und das beste: Das Wochenende kommt erst noch!
(„Sorry Sorry“ for making your life a living hell singt Gevater Alkohol. Nein, stimmt gar nicht: surft Rooney. Dabei ist mein Leben gar keine Hölle. Ich find es sogar eigentlich ganz OK.)