sehr schön: diese uniformiert… June 15th, 2007 Neustadt Kein Kommentar

sehr schön: diese uniformiertheit der radebergerbierwagen auf einem doch der alternativen szene entsprungenen stadtteilfest…

(Ja, es ist wieder BRN. Die Tage werde ich hier ein wenig mit meinem Twitter-Account das Netz befüllen. Stay tuned.)

Tell me why I don’t like Geldof June 1st, 2007 LebenUncategorized Kein Kommentar

Ich könnte jetzt viel schreiben dazu, wie man es finden kann, dass Bob Geldof für die Bild den Chefredakteur mimt. Oder ich lasse es andere machen.

Es gäbe viel zu sagen darüber, dass Herr Geldof schon mit Live 8 eher ins Klo griff. Aber ich traue Damon Albarn durchaus zu, das besser zu machen als ich.

Interessant wäre sicherlich auch darüber zu diskutieren, ob Entwicklungshilfe wirklich der Weisheit letzter Schluss ist. Zum Beispiel mit James Shikwati.

Was aber ist meine Rolle? Auf dem politischen Kompass wird meine Nadel wohl nach Nordwesten ausschlagen, denn Westen ist ja bekanntlich links. Ich will mich aber nicht hinstellen und sagen, dass Heiligendamm zur Zeit von Brackwasser besucht wird. Ich finde es gut, wenn sich die größten Gläubiger von Staaten der dritten Welt treffen, um zu beraten, wie mit den Schuldnern umzugehen ist und wie man ihnen das Leben besser machen könnte. Ich finde es gut, wenn die größten CO2-Produzenten darüber beratschlagen, wie sie ihren Ausstoß vermindern können. Und ein Treffen der größten Volkswirtschaften, um die Finanzströme dieser Welt transparenter zu gestalten, wer könnte da was dagegen haben?

Sicher, verbindliches wird wohl nicht dabei herauskommen. Aber ist es nicht schon ein gewaltiger Fortschritt, dass überhaupt über diese Themen geredet wird?

Ach ja, wir wollen Taten sehen. Aber komme diese schneller, wenn Heiligendamm weiterhin das kleine Schwimmbad mit großem Golfplatz bliebe? Oder sollte man sich zuallererstmal über diese Dinge unterhalten?

Tag der Befreiung. May 8th, 2007 Leben Kein Kommentar

Es regnet, die Wolken hängen tief und ein immanent vorhandenes Gefühl der Gräue liegt über der Stadt. Der 8. Mai 1945, Deutschland hat den Krieg verloren, wurde von den Alliierten von einem tyrannischen Regime befreit, dem es selbst ziemlich bedingungslos gefolgt ist.

Der 8. Mai 2007. 62 Jahre ist es her, dass sowjetische Panzer in Ost- und angloamerikanische in Westdeutschland einrollten.

Ich lebe in einer Stadt, deren Schicksal wohl durchaus häufiger als Symbolbild dieses Krieges missbraucht wird. Einmal im Jahr, am 13. Februar, kommen die Sympathieträger aus dem Umland zusammen, um Kränze an die Heldengräber ihrer Urgroßeltern zu bringen.

Einmal im Jahr kommen dann unter dem Banner des »Aufstandes der Anständigen« die anderen zusammen, um zu zeigen, dass sie gegen diese Art der Sympathiebekundigung sind. Man beglückwünscht sich dann im Anschluss dazu, dass man die zehnfache Menge an Personen aufgeboten hat, und freut sich, dass man abschließend noch die Opfer dieser schrecklichen Bombennächte betrauern darf.

Zeitsprung: Ostern, in einer südniedersächsischen Kleinstadtkneipe sitzen 30 Männer und 6 Frauen, um Fußball zu kucken. Ein schwarzer Spieler übersieht beim Fallen, dass er dazu ja eigentlich keinen Grund hatte, und provoziert so einen Freistoß gegen die Mannschaft, die von der Mehrheit der Kneipenbesucher favorisiert wird. »Hat wohl zu Hause noch nicht mal richtig laufen gelernt. Obwohl: Ist ja eigentlich das einzige, was die können.« Ich drehe mich um. Man sieht einige Menschen den Kopf schütteln. Andere lächeln, viele beides. Hätte ich was gesagt, wäre ein »weißt’ doch, wie ich das meine« gekommen.

Zeitsprung: Drei Jahre wird es inzwischen schon her sein. In einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe sitzt ein älterer vietnamesischer Mann auf einem Doppelsitz, den zwei Anhänger des örtlichen Fußballvereins als den ihrigen beanspruchen. Schließlich haben sie ihn ja bezahlt, »mit unseren Steuern«, während der Vietnamese ihnen die Arbeit wegnahm. Wären die anderen Menschen auch aufgestanden, wenn ich nicht zuerst hingegangen wäre?

Heute, am 8. Mai 2007, sitze ich in der Mensa, es kommt mir ein junger Student mit Cw-optimierter Frisur entgegen. »Great White« steht oben in großen weißen Lettern auf tiefschwarzen Grund geschrieben, sehr klein unter einem Logo: »Polar Bear«. Wenn man also kein »lo« und »le« unter der Jacke verbergen darf, dann also Polarbären.

Manchmal denke ich, die Welt braucht mehr als Stolpersteine.

Europäer March 23rd, 2007 Leben 1 Kommentar

Identität, so der Mann mit den Lustigen URLs, sei das nächste große Ding. Aber um OpenID soll es an dieser Stelle gar nicht gehen (ein Vortrag meinerseits zu dem Thema ist in Arbeit, wird aber wohl nur Informatikstudenten der TU Dresden beglücken), sondern um die Frage der eigenen Herkunft, die zumindest stückweise ausmacht was man ist.

Dresdner bin ich, wenn ich auf die Frage antworte, wo ich herkomme. Außer, ich bin in Dresden, dann bin ich Einbecker, nicht qua Internetpseudonym, sondern Geburts- und Volljährigwerdestadt. Deutscher? Sicher, steht im Pass, auch wenn ich das trotz Trikottragens während der WM eine äußerst komische Definition finde. Ist ein Schleswiger auch ein bisschen Däne, weil er ja immerhin nur 50 Kilometer entfernt wohnt? Bin ich mehr Niederländer als Bayer? Wenn ich im Flugzeug über England geboren bin, bin ich Brite, aber wenn meine Eltern Türken sind, seit Jahren in Deutschland leben und ich in Deutschland geboren werde, bin ich Türke. Und damit auch nicht interessant, wenn es zum Beispiel um die Gefangennahme im Rechtsfreien Raum geht.

Staatsbürgerschaft kann somit kein Merkmal der Identität sein — höchstens umgekehrt, wenn es ein gutes Staatsbürgerschaftsrecht gäbe. Worüber können wir uns dann definieren? Die klassischen drei Antworten: Tradition. Werte. Und Kultur. Womit wir auch schon beim Kulturkreis und der Wertegemeinschaft angelangt sind.

Denn: Reist man nach Italien, versteht man (ich) kein Wort der dortigen Sprache. Man kann sich dennoch problemlos verständigen. Das ist von Portugal bis ans Nordkapp, von Irland bis zum Ural grundsätzlich ähnlich. Reist man dann nach China, erlebt man einen Kulturschock, der sich gewaschen hat. Der Europäische Kulturkreis hat sich sozusagen um einen geschlossen, da kann man nichts machen.

Und: Diskutieren sie nicht mit Amerikanern über Wahlrecht oder Todesstrafe. Sie werden sich gegenseitig nicht verstehen.

Man merkt also: Da ist eine Grenze, eine dünne, schwammige Grenze, aber sie ist da. Allerdings so ungenau, dass sie sich durchaus auch nichtexistent oder hochkomprimiert daliegen kann (Was sich Richtung Amerika und Afrika noch erklären lässt: Vor 300 Jahren hat da einer mit (wasserlöslichem) Stift mal eine rote Linie durch die Meere gezeichnet. Klar, das die jetzt etwas verschwommen ist.).

Zurück zu meiner Identität, denn darum soll es hier ja eigentlich gehen (und auch wenn ich selbstverständlich Anderes von mir glaube: ich bin weder Philosoph, Friedenstheoretiker noch Politiker): Was bin ich? Nun, die Antwort gebe ich schon ganz oben: Europäer. Ich höre mit vorliebe Britische und Skandinavische Bands. Aber auch Deutsche. Und diese einen Portugiesen, deren Name mir natürlich nicht einfällt. Ich fahre Ski in Österreich, esse Steaks in Ungarn, kraule im französischen Atlantik (Na gut: Brustschwimmen. Ich hab beim Bund den »Test der Schwimmfähigkeit« (heißt wirklich so) nur mühsam bestanden.). Ich habe in Brüssel für das Europäische Parlament gearbeitet. Und fühlte mich überall zu Hause.

Ich habe ein Jahr in den USA gelebt, bin durch China und Marokko gereist. Und fand alles super. Aber: Es war fremd, anders — auch wenn dafür natürlich jegliche Definition fehlt.

Und (jetzt wende ich mich schon wieder von dem persönlichen ab, schließlich bin ich ja Politphilosoph): Ich bin nicht alleine. Zwei meiner besten Freunde haben zwei Staatsbürgerschaften. Andere arbeiten in England oder der Schweiz. Für uns alle ist die Frage nach den europäischen Grenzen absurd: Wir überqueren sie und müssen uns nur noch gedanken machen, wenn man wirklich noch eine andere Währung braucht. Ob nun Sardinien oder Salamanca, Luxemburg oder Lettland — die Unterschiede sind nicht größer als zwischen Bremen und Berlin, Mannheim und München.

Viele Menschen haben Angst vor der EU: Sie sehen diesen Wirtschaftskoloss namens Globalisierung und glauben, davon erdrückt zu werden. Sie sehen Polen, die ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen. Sie sehen Spargelstecher und ein Parlament, das alle vier Wochen die Stadt wechselt. Sie sehen Verordnungen über den Krummheitsgrad von Bananen, haben die (berechtigte) Angst, in ihrer Stammkneipe bald nicht mehr rauchen zu können. Und sehen nicht, wenn ich mit einer Polin am Tisch sitze, Wein oder Bier oder Vodka trinke und wir nicht darüber nachdenken, dass mein Großvater ihren Großvater getötet haben könnte. Vor 60 Jahren. Früher wurden über längere Zeiten Krieg geführt, heute reise ich ohne Pass durch ein Gebiet, dass dem römischen Reich nahekommt.

Liebe EU, herzlichen Glückwunsch zum Fünfzigsten. Wachse, verleibe ein, was zu Dir passt und Deine Werte vertritt. Hör nicht auf, weil wir Dich einmal kritisieren. Gedeihe, zeige Dich von Deiner schönsten Seite, so dass Dich alle Menschen dieser Welt verstehen und sagen: Ich bin Europäer.

Such is life. October 30th, 2006 Leben 3 Kommentare

Dieses Jahr, es hat es in sich. Zu viel Achterbahn für meinen Geschmack, wobei das ja auch das Leben ausmacht.

Aber auf alle Fälle zu viel Besuche bei Archiatrosen und Confectionariis. Notaufnahme, Magendoc, Orthopäde, Neurologe, Chirurg und natürlich die werte Frau Hausärztin: Ich hab Euch alle viel zu häufig gesehen. Gerade in letzter Zeit.

Interessieren Euch nicht, meine Wehwehchen? Dann jetzt bitte weghören: Gastroskopie mit Ergebnis Reflux durch eine Hernie (Typ: C). Commotio Cerebri inklusive Hämatom. Microtraumatae an der Tibialis-Posterior-Sehne. Noch zwei Acute Viral Nasopharyngitis dazu. Essentieller Tremor. Digitus-Inflammatio. Und zwei Desmorrhexiae.

Ich hätte dann damit meinen Teil »Wahrung der Doktorenbesitzstände« für die nächsten zwei Jahre erfüllt, jetzt ist wer anderes dran.

Bittedanke.

N. K. September 7th, 2006 Leben 1 Kommentar

Nehmen wir einmal an, wir kennen uns selbst. Wir wissen, dass wir die Bild-»Zeitung« hassen, ihre Methoden verabscheuen und nichts tun, um sie zu unterstützen. Auch ist uns die Klatsch-Mentalität vieler anderer Revolverblätter zutiefst zuwider, auch wenn wir doch die ein oder andere Freundin haben, die (nur beim Frisör) die Bunte liest.

Nehmen wir weiter an, es gäbe da einen Menschen, der seine Lebensjahre elf bis achtzehn größtenteils in einem Verließ unter einer Garage zugebracht. Wir können uns vorstellen (und zugleich nicht), was für Qualen, Zweifel, Hass, Abgründe (you name it) dieser Mensch durchgemacht haben muss. Wir wissen, er ist jetzt befreit worden — befreit zwar aus dem Keller, aber noch lange nicht aus den Klammern, die eine solche Geschichte um den Geist legt.

Setzten wir diese beiden, simplen Annahmen zusammen und wir wissen, was zu tun ist. Nicht.

Da sitze ich gestern mit Freunden zusammen, um das EM-Qualifakationsspiel gegen San Marino zu betrachten, und in der Halbzeitpause wird selbstverständlich auf das Interview gezappt. Ix schreibt drüber, Heiko schreibt drüber, alle schreiben drüber.

Und ich schreibe ja jetzt auch drüber.

Und in gewissen Rahmen kann ich das ja auch gut nachvollziehen: Diese Geschichte ist an sich schon so unbegreiflich, dass es nach jeder Information lechzt, die man kriegen kann. Wieso nie geflohen? Wie kann die Polizei…? Kann sich so jemand…? Was wird aus…? Wird sie je…?

Auch die Presse assistiert, haben wir doch ein Recht darauf, zu efahren, was wirklich geschehen ist.

Nein. Und nein. Was wir wirklich haben sollten, ist Anstand. Den Anstand, aus einem an ihr begangenem Verbrechen nicht ihre Pflicht abzuleiten, nun auch uns zu informieren. Den Anstand, sie in Ruhe ein einigermaßen würdevolles Leben zu bekommen, was trotz vermutlicher Millionenbeträge, die für Interviews, Fotos und Filmrechte den Besitzer wechseln werden, sehr schwer werden wird. Nicht nur hat sie acht Jahre lang keinen Sternenhimmel gesehen, sondern wird auf Jahre hinaus noch in Zeitung, Funk und Fernsehen ihren Namen lesen. Gönnen wir ihr unseren Anstand, so dass der Zeitraum, in dem dies der Fall sein wird, möglichst klein sein wird.

Unmöglichkeit, die August 5th, 2006 Leben 1 Kommentar

Krankenhaus hier, Darmproblematikä drüben, kaum zum Aushalten. Aber alles wieder gut. Und deshalb eine kleine Liste:

  • München
  • Wien
  • Bratislava
  • Budapest
  • Zagreb
  • Istrien
  • Ljubljana

Dazu nehmen man sich eine Karte, verbinde die genannten Orte mit weiß-schwarz-gestrichelten Linien und schon hat man eine lustige Zugtour um den Monatswechsel. Ick freu mir!

Schön ist es,… May 21st, 2006 Sport 1 Kommentar

…wenn man sich auskennt. Zum Beispiel in der Notaufnahme der Uniklinik Dresden. Weil man dieses Quartal schon einmal dort war. Und dazu spart man sich die sonst übliche Krankenhauspraxisgebührgegendenkrieg. Man weiß, wo es zum Röntgen geht. Man wird auf die fehlende Beule am Kopf und die dazugewonnene am Fuß angesprochen. Die Schwestern duzen einen, wenn man muskelrelaxantgespritzt auf der Krankenliege richtung radiologischer Untersuchung geschoben wird.

Notaufnahme, das ist ja ein an sich sehr schönes Wort für einen Ort, der zunächst nichts schönes in den Kopf springen lassen will. Ein Bisschen hört sich das nach dem Prinzip Notrecycling oder auch Notvernichtung an, aber ich glaube, eine Anfrage »Wo kann ich hier meine Not loswerden?« würde nur unschöne Assoziationen mit Notdurft verrichten hervorrufen.

Jedenfalls nicht der sechste Bänderriss, sondern nur die wievielauchimmerte Bänderdehnung. Sport ist Mord. Nicht ausgewalzte Außenrandflächen von Tennis-Sandplätzen in Kombination mit durchaus lockeren Bändern führt zu Spielabbruch. Game, Set und Match die anderen. Eigentlich schade.

(K)eine Brieffreundschaft May 10th, 2006 Leben 1 Kommentar

Da schreibt nun Herr A. dem Herrn B. einen Brief. Herr B. möchte aber nicht mit Herrn A. sprechen, lieber bittet er Frau E., mit A. in Kontakt zu treten. Das alles erinnert irgendwie stark an Kindergarten und wer wem welches Schäufelchen weggenommen hat.

Diplomatie ist die Kunst und Praxis im Leiten von Verhandlungen [...] (Zitat: Wikipedia:Diplomatie)

Also genau das, vor dem sich A und B drücken.

Gucken wir uns aber einmal genauer an, was denn in diesem brisanten Brief drinsteht:

Kann sich jemand Jesus Christus (Friede sei mit Ihm), dem großen Boten Gottes, verpflichtet fühlen, die Menschenrechte respektieren, den Liberalismus und ein Zivilisationsmodell präsentieren, seine Gegnerschaft zur Weiterverbreitung von Atomwaffen und Massenvernichtungswaffen erklären, den ‘Krieg gegen den Terror’ zu seinem Leitmotiv machen (…) - und dann zur gleichen Zeit (andere) Länder angreifen…?”

Nun ja, eine gewisse Rechtfertigung gibt es da ja, siehe die grüne Debatte zum Thema Kosovo.

Selbstverständlich, Saddam war ein mörderischer Diktator. Der Krieg wurde aber nicht geführt, um ihn zu stürzen; das hehre Ziel des Krieges war, Massenvernichtungswaffen zu finden und zu zerstören. (…) Im Fall Irak wurde gelogen. Was war das Ergebnis? Ich habe keinen Zweifel daran, dass Lügen in jeder Kultur verwerflich sind und dass man selbst nicht belogen werden möchte.

Nun, bei allem enthaltenen Populismus, da muss doch eigentlich jeder vernünftige Mensch seine Unterschrift drunter setzen.

In Guantanamo gibt es Gefangene, die nicht vor Gericht gestellt wurden, die keinen Rechtsvertreter haben, deren Familien sie nicht sehen können und die sich offensichtlich in einem merkwürdigem Land außerhalb ihrer Heimatländer wiederfinden. Die Bedingungen und ihr Schicksal unterliegen keiner internationalen Kontrolle. Niemand weiß, ob sie Gefangene sind, Kriegsgefangene, Angeklagte oder Kriminelle.

Auch hier: Mein Name kann darunter.

Natürlich habe ich gewisse Passagen ausgelassen, wo es zum Beispiel um den Staat Israel geht. Oder um die Rechtfertigung des iranischen Atomprogramms durch ein Anrecht auf Forschung.

Aber gerade in unserer »westlichen Welt« sollten wir uns Fragen, ob die Werte Freiheit, Offenheit, Toleranz, Gerechtigkeit und Ehrlichkeit nicht wieder etwas mehr in den Vordergrund gestellt werden sollten. Wäre ja schade, wenn die in der Weltöffentlichkeit eher mit Menschen wie A. verbunden wird.

Danke, Alitalia. April 10th, 2006 Musik 2 Kommentare

Für zwei Tage auf den Beinen, für den Streik, fürs Nichtgeben von Essen, Trinken, Decken und, ganz besonders, für die Müdigkeit am Samstag abend, so dass ich das hier nicht sehen durfte. Und dabei wusste ich schon immer, dass es die Weakerthans sind. (Lustige Parallele: Das Weakerthanskonzert damals, was wohl nur großartig gewesen sein konnte, habe ich damals auch durch anderer Leute Fehler verpasst).

Aber es bleibt ja die Musik.

(Tomte meinen auch: »So soll es sein«.)