Richtung Abschluss des Jahres darf natürlich eine Top 5 des Jahres nicht fehlen. Ich weiß, Ihr habt alle da drauf gewartet…
Nicht dabei: Feist, M.A.S.S., Soundtrack Of Our Lives, the Hives, Slut, Badly Drawn Boy, Jimmy Eat World, Elliott Smith, John Frusciante, Morisssey, Mclusky, Graham Coxon, Rooney, the Zutons, Air. Alle Großartig. Ein paar Live gesehen, viele gekauft. Und: die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Es gibt wirklich gute Musik, die leider viel zu selten gespielt wird.
Auch ein besonders freundlich lachendes Album ist nicht dabei: „Smile“ von Brian Wilson. Nicht, dass es zweifelsohne in die Top Fünf käme (nicht jedoch an der Eins Vorbei). Aber: Ein dreißig Jahre altes Album hier einzureihen wäre genauso vermessen, wie eine der teilweise recht netten Best Ofs aufzunehmen, die alle Jahre wieder erscheinen. Und deshalb hat sie den (imaginären, da alle drei noch nicht gekauft wurden) Platz zwischen der „Pet Sounds“ und der „Sgt. Peppers“ sicher. Mehr aber nicht.
Also, genug herumgeredet, hier sind sie:
5. The Libertines – dto.
Großes Album. Große Band. Kindische Frontmänner, die dem ganzen ein Ende bereiten – sehr schade. Nun denn, sie hinterlassen zwei Alben, die durchaus häufiger hörbar sind. Sei es als CD bei mir oder auf Rolands Plattendreher (Herzlichen Glückwunsch, auch an dieser Stelle!).
4. Mando Diao – Bring Em In
Rocco Cleins letzte Lieblingsband. Natürlich neben Oasis. Unglaublich catchy, das wilde „Yeah yeah yeah!“ wird, egal ob auf der Tanzfläche, im Auto oder sonstwo natürlich inbrünstig mitrausgegrölt. Begleitete einen sehr schönen Urlaub, aber nicht nur den. Und am schönsten ist: Das neue Album ist schon in den Startlöchern. Nachteil: Beide gibt es nicht auf Vinyl. Prinzipien sind also dazu da, gebrochen zu werden…
3. Interpol – Antics
Ja nee, ist klar. Viel zu langsam. Nicht tanzbar. Irgendwie 80er. Zerbrechlich.
Ja und? Wenn ich das (wirklich zerbrechliche) „Rosemary, heaven restores you in life“ höre, ist die Gänsehaut nah und der kalte Schauer definitiv schon da. Wundervoll.
2. Razorlight – Up All Night
Ich gebe zu: Hipper Scheiß. Ich falle des öfteren auf Gehypten Indy-Gedöns rein. Wie man ja insgesamt sehen kann. Und: Ich werde eigentlich recht selten enttäuscht. Und von Razorlight erst recht nicht, „Up All Night“ rotiert am häufigsten in meinen Zimmer (Aber nur, weil Nr. 1 nur als CD gekauft wurde). Und wenn dann eine Libertines/Razorlight-Supergruppe kommen muss, es gibt jedenfalls schlechtere Bands, die Fusionieren könnten.
1. Franz Ferdinand – dto.
Ja, Ihr wusstet es bestimmt. Deshalb sag ich jetzt gar nichts, sondern lasse mal die anderen reden:
Laut.de sagt: „Wer im weltweiten Netz etwas über Franz Ferdinand sucht, stolpert irgendwann vielleicht über diesen Satz: “This sounds like all the other garage rock acts about at the moment rehashing the same formula over and over.” Was für ein blödes Arschloch.“
Dem habe ich rein gar nichts hinzuzufügen. Ach doch: Wer meine CD gegen seine Platte tauscht, wird von mir mit 2 Einbeckern entlohnt. Oder mehr.
Euch allen ein schönes Fest mit allen, die Ihr liebt habt (Und die Euch hoffentlich mindestens genauso lieben), feiert schön, esst und trinkt nicht zu viel (dehnbar, auch ich nutz das aus!) und fallt gut in 2005 rein. (Noch ein Jahr bis zur WM!).
Alles Gute wünscht Euer Heinz.