Festivität

Wie nennt man es, wenn 70 Leute sich eng an eng in eine Wohnung quetschen, um diese mit Kippenresten und zerstörten Bierflaschen (nebst Inhalt) in ein dreckiges Etwas zu verwandeln? Richtig, Party. Und wenn jemand, so wie ich, irgendwo einzieht, ist es dann eine „Einzugsparty“. Schon erstaunlich, dass es Leute gibt, denen die Verwüstung einer Wohnung nicht ausreicht sondern lieber in Gärten einbrechen, Flaschen aus dem Zweiten Stock schmeißen oder aber (natürlich vorher geleerte) Schnapsflaschen auf den Fussabtreter der Vermieter zu stellen.

Aber noch schöner ist es eigentlich, wenn man Gastgeber ist und von alledem gar nichts mitkriegt — schließlich kann man ja auch (viel) Alkohol konsumieren, sich mit (sehr, sehr netten) Leuten umgeben und zu (lauter) Musik tanzen. Und nach einem Tag aufräumen und langsam verschwindenen Kopfschmerzen ist das Fazit, dass es eigentlich doch sehr viel Spaß bereitet hat. Nur dem Verstärker anscheinend nicht, denn dieser verabschiedete sich (leider) viel zu früh.

Ach ja, Fotos gab es auch.

(The Strokes: „Last Night“)

2 Responses to “Festivität”

  1. mcnesium Says:

    also bis auf die letzten zwei sätze deines resümees (schreibt man das so?) klingts ja als ob du dich nur über deine gäste beschweren willst. naja, also ich fand die party großartig (!! ;-D ) musste ja auch nicht aufräumen (muhar)
    naja jedenfalls find ich dieter bohlen scheiße und dich total super… oder wars andersrum? egal. ich geh jetz mittag essen.

    mcnesium

  2. einbecker Says:

    Ihr wart ja auch Scheiße ;-)
    Nee, ich hab von alledem ja erstmal nix mitgekriegt, und so war der Abend auch fuer mich aeusserst amuesant ;-)

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