Danke. Für die großartige Zeit.
Liebes tug,
es war schön mit Dir. Ich könnte jetzt über viele Momente reden, die ich mit Dir hatte, die Musik, die ich mit Dir teilte, die Verzweiflung, die ich durchaus des öfteren bei Dir auslassen durfte. Ich habe, nicht nur, aber auch, durch Dich fabelhafte Menschen kennengelernt. Menschen, die ähnlich kaputt und deswegen ähnlich toll sind wie ich. Menschen, mit denen ich Unmengen an Vodka trank. Menschen, mit denen ich Pizza aß. Und eines der tollsten Konzerte ever hörte. Menschen, die ich küsste. Menschen, die mir auch in der Ferne durchaus häufig nahe waren. Und auch die Menschen, die ich nicht küsste, mit denen ich keine Pizza aß und keinen Vodka trank. Die ich nur laß, und in dieser Trunkenheit — undb genau! — Denn darum ging es ja eigentlich, und deshalb war es jenes »genau«, das es so genau traf, worum es eigentlich ging.
Jedenfalls war heute wieder einer jener Abende, an denen man nach Hause kommt und eigentlich weiß, dass man das tuggen muss. Da sind Weisheiten, die ausgesprochen werden von den gar nicht Weisen, da gibt es diese tolle Frau, wie es sie immer gibt in den getuggten Geschichten, und da gibt es dieses große Ganze, die Freundschaften und all den Scheiß, der eigentlich erst zeigt, wer man ist, wo man hingeht und herkommt und sonstwas. Eigentlich auch egal, Hauptsache tuggbar.
Stefan, hey, kein Vorwurf, Du/Ihr habt tug zu dem gemacht, was es war, ein Tummelplatz voller Exzentriker des Webs, von großen Bekannten über die kleinen Verzweifelten bis zu den mittelgroßen Nervenden. Und wenn Du/Ihr sagt, dass Schluss ist, dann respektieren wir das, auch wenn wir natürlich sagen müssen, dass uns selten was mehr berührte als die Schließung von tug. Wenn wir nicht grade über ein Post eingeschlafen sind. Danke für den Fisch, und wir werden uns lesen, egal wo.
January 25th, 2008 at 1:23 am
Ey, alller, da tuggen ir jetz hier witer…
[nee, im ernst, lass uns ein neues aufmachen, tug0.17 oder so, um nicht das zwopunktnull zu gebrauchen]