Brisbane, Queensland February 7th, 2009 Leben Kommentare (RSS) Trackback

Zwei Tage bin ich jetzt hier. Zwei Tage, und es fühlt sich nach viel mehr an. Ich sitze schon das dritte Mal in der Bibliothek (free Wifi), wandere manche Straße zum sechsten, siebten Mal entlang. Und lasse den Mood der Stadt auf mich wirken. Alles ist ein Stück weit anders hier, man möchte beinahe das Wort entrückt dafür verwenden — die Menschen sind freundlicher, aber auch ein wenig oberflächlicher (was dann aber auch einer der wenigen Punkte ist, der sie mit Amerikanern vergleichen lässt), das Wetter ist wärmer, feuchter, aber trotzdem steht man nicht mit durchschwitzter Kleidung da, außer man kommt auf die irrsinnige Idee, zur CityCat-Haltestelle zu sprinten, um die Katamaranfähre trotzdem nicht mehr zu bekommen. Die Häuser sind höher als in jeder deutschen Millionenstadt, aber direkt neben dem Central Business District finden sich Haushütten, Queenslander genannt, die auf Fählen umringt von Palmen und Büschen stehen. Der Gin Tonic kostet nur drei Euro, und wird trotzdem mit gutem Alkohol gemixt. Das Bier schmeckt wässrig und kostet das gleiche. Und die Parks, die alle leichte Urwaldasoziationen wecken, sind befüllt mit Menschen, die Ihrem Lieblingshobby nachgehen: BBQ. Und man muss nicht einmal seinen Grill mitbringen: den findet man nämlich vor Ort. Genauso sind überall öffentliche Toiletten in laufreichweite, Wasserspender finden sich überall und das WLAN in einigen öffentlichen Gebäuden ist kostenlos.

Ja, alles ziemlich wirre Gedanken, die ich hier aufschreibe — die sich aber alle auf eine Aussage kondensieren lassen: Lässt sich sehr gut aushalten hier.

Kommentare

  1. #1

    Ihrmanninmünchen

    March 8th, 2009
    10:13 pm

    dann wohl eher gin tonic.
    anderes: mir war noch gar nicht bewusst, dass an dieser stelle (also jetzt im netz und so) wieder vermehrt aktivität von Ihrer seite kommt… schön!

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